Industriegelände mit neuer Bestimmung13 / 01 / 2026

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Industriegelände mit neuer Bestimmung13 / 01 / 2026

Industriegelände mit neuer Bestimmung<span class="hitradio-master-datum">13 / 01 / 2026</span>

Sofern es keine EU Ausschreibung gibt,könnte das Industriegelände der Stahlwerke des Landes einer neuen Bestimmung weichen .Finanzielle Mittel aus Rom stehen aus. Ob das Land die EU Bestimmungen hinsichtlich einer Ausschreibung übergehen könne,hat sich Galateo nicht ausgesprochen.Es besteht die Gefahr einer Strafbaren Handlung bei einer Übervorteilung Dritter,wenn es keine Ausschreibung gebe,erklärten Rechtsexperten.

Rund 200 Personen Protestieren in Bozen am Landtag, um auf die auslaufende Ausschreibung für das Industrieareal Valbruna hinzuweisen, was ihre Arbeitsplätze bedroht. Die Belegschaft der Stahlwerke Valbruna forderte den direkten Verkauf des Geländes an die Eigentümerfamilie. Vizelandeshauptmann Galateo bot den in etwa 580 betroffenen Arbeitenden seine Solidarität an. Auch die Belegschaft Aluminium Bozen beteiligte sich an dem Protest, da sie befürchten, dass ihr Werk dem NOI Techpark weichen muss. Der Marsch verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum. Die Frist für die Neuausschreibung endet mit 15. Jänner, jedoch gibt es bislang keine Interessenten. Valbruna hat die notwendige Besichtigung der Flächen nicht durchgeführt, was die Teilnahme an der Ausschreibung verhindert.Das Land Südtirol kaufte vor 30 Jahren ein Grundstück und verpachtete es an die Stahlwerke, doch der Pachtvertrag ist seit September ausgelaufen. Eine einfache Verlängerung könnte als nicht EU-konform angesehen werden. Die Gewerkschaften berichten, dass das Unternehmen in Bozen mit knapp 600 Mitarbeitern eine Wertschöpfung von 80 Millionen Euro für Südtirol und einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielt, zusätzlich gibt es Standorte in Vicenza, USA und Kanada. Die Regierung Meloni hat das Werk in Bozen als strategisch wichtig eingestuft, um den Fortbestand zu sichern.

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