Bestandsaufnahme14 / 01 / 2026
Im Rahmen der KI-Strategie wird das Potenzial in allen Ämtern des Landes Südtirol geprüft, um die Produktivität zu steigern und den Zugang zu Diensten zu verbessern. Die Abteilung Informatik klärt derzeit den Stand der künstlichen Intelligenz in den Ämtern. Bis Mitte des Jahres soll die Strategie vorliegen und die wichtigsten Anwendungsbereiche aufzeigen. Josef T. Hofer, Direktor der Abteilung Informatik, betont die Wichtigkeit der KI zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern und sieht die schrittweise Einführung als entscheidend an, wobei alle Beteiligten eingebunden werden sollen.
„Viele Ämter und Abteilungen haben bereits vielversprechende Erfahrungen mit den verwaltungsintern seit Mitte 2024 im Einsatz stehenden KI-Assistenten gesammelt. Gemeinsam wollen wir diese Technologie nun strukturell im Verwaltungshandeln aller Organisationseinheiten verankern“, betont Generaldirektor Alexander Steiner.
Konkret wird in den nächsten Wochen jedes Amt und jede Einheit eine Selbsteinschätzung vornehmen: Wie steht es um die technische Ausrüstung und um die Kenntnis der Angestellten in Sachen KI? Ist ein Compliance-Risiko vorhanden und, wenn ja, worin besteht es? „Daraus wird dann ersichtlich sein, von welchem Startpunkt wir ausgehen, wenn wir die KI-Strategie für das gesamte Land entwickeln“, erklären Direktor Hofer und Projektleiterin Maria Giovanna Ienco unisono. Erste Ergebnisse sollen Ende Jänner vorliegen.
Nicht nur die Landesämter, sondern auch der Sanitätsbetrieb, der Gemeindenverband und die Inhouse-Gesellschaften werden in die Analyse mit einbezogen oder gehören jenem Cluster an, das einer tiefergehenden Analyse unterzogen wird. Aus den Nutzungswünschen, Erwartungen und Use Cases, die sich in den verschiedenen Verwaltungsbereichen ergeben, sollen dann bis zum Sommer die Gesamtvision und -strategie des Landes Südtirol herausgearbeitet werden. „Die einzelnen Ämter werden dann beim Erreichen der eigenen Ziele fortlaufend unterstützt“, betont Hofer.Die Umsetzung der KI-Strategie wird tief in die technologische Infrastruktur eingreifen – als Inhouse-Gesellschaft begleiten wir diesen Prozess von Anfang an, um sicherzustellen, dass Technik, Daten und Organisation bestmöglich zusammenspielen“, unterstreicht der Generaldirektor der Südtiroler Informatik AG SIAG, Stefan Gasslitter
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