Erhöhung Essensbeitrag14 / 01 / 2026
Die Landesregierung hat Änderungen genehmigt, die eine Erhöhung des Essensbeitrages und der Vergütungskosten für Projekte für Grund- und Mittelschüler beinhalten. Im November wurden neue Kriterien für die finanzielle Unterstützung von Sommer- und Ferienbetreuungsprojekten verabschiedet. Nach Rückmeldungen der Trägerorganisationen wurden am 12. Januar in einer außerordentlichen Sitzung einige Anpassungen vorgenommen. Familienlandesrätin Rosmarie Pamer betont, dass zahlreiche Betreuungsangebote auch im Sommer 2026 in allen Südtiroler Gemeinden organisiert werden sollen und die Änderungen weitgehend den vorgebrachten Wünschen entsprechen.
Die wichtigsten Änderungen umfassen die Erhöhung des staatlichen Beitrags für die Verpflegungskosten auf 5 Euro pro Tag und die Anpassung der förderfähigen Restkosten, die nun gestaffelt sind: 350 Euro für Grundschulkinder und 450 Euro pro Gruppe/Woche für Mittelschüler. Außerdem wurde die Pauschale für die pädagogische Leitung in Projekten für Pflichtschulkinder angehoben.
Um den unterschiedlichen Kostenstrukturen der Projekte besser Rechnung tragen zu können und den Elterntarifen entgegenzukommen, wurden die Einnahmen, die zur Errechnung des Förderbetrages abgezogen werden, von 50 auf 35 Euro (pro Kind und Woche) reduziert.
„Nach wie vor geht es uns darum, mit den Kriterien die Verfahren zu vereinfachen und sicher zu stellen, dass eine pädagogisch wertvolle Betreuung auch in den schulfreien Zeiten stattfinden kann“, sagt Landesrätin Pamer. Man habe darum, auch nach der Verabschiedung der bereits vorab mit allen Partnern besprochenen Kriterien, erneut das Gespräch gesucht und sei nun davon überzeugt, gemeinsam eine machbare Lösung gefunden zu haben.
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