Schnalserbach: Wildbachverbauung Bachbett17 / 01 / 2026
Nach mehreren Rutschungen und Steinschlägen im Schnalserbach im letzten Jahr ist das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West mit Räumungsarbeiten beschäftigt, da sich dort bis zu 40.000 Kubikmeter Material abgelagert haben. Bisher waren die Bedingungen zu gefährlich für den Beginn der Arbeiten aufgrund der Gefahr von nachrutschenden Steinen oder Geröll.
„Weil derzeit die Böden ausgetrocknet und gefroren sind, hat sich die Steinschlaggefahr dermaßen verringert, dass wir nun eine Sofortmaßnahme umsetzen können“, berichtet Martin Eschgfäller vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz: Die Gruppe mit Vorarbeiter Martin Müller räumt seit dem 8. Jänner das Material aus dem Bachbett und lagert es vorübergehend auf dem Uferbegleitweg ab. Durch die Räumung erhält der Schnalserbach wieder mehr Platz, und der Hochwasserschutz wird dadurch erhöht. Von links einstoßende Murkegel haben den Bach nach rechts gedrückt, wodurch die darüberliegende Landesstraße ins Schnalstal unterspült wurde. Durch die Arbeiten der Wildbachverbauung in Abstimmung mit dem Landesstraßendienst und dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung wird der Schutz für die Landesstraße als einzige Verbindung ins Schnalstal erhöht.
Die Bauarbeiter schließen – je nach Witterung und Temperaturen – die Arbeiten voraussichtlich am 23. Jänner ab. In diese Sofortmaßnahme werden 85.000 Euro investiert.
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