Südtirols Steuergeld landet in Uganda17 / 01 / 2026

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Südtirols Steuergeld landet in Uganda17 / 01 / 2026

Südtirols Steuergeld landet in Uganda<span class="hitradio-master-datum">17 / 01 / 2026</span>

Die Landesregierung hat am 16. Jänner dem Jahresprogramm zur Entwicklungszusammenarbeit 2026 zugestimmt, das 2,9 Millionen Euro bereitstellt, um Projekte und Partnerschaften in Südtirol sowie im globalen Süden zu unterstützen. Von den Mitteln entfallen fast 2 Millionen Euro auf den Haushalt 2026, während für die Jahre 2027 und 2028 jeweils 731.000 Euro und 250.000 Euro eingeplant sind. Insgesamt fließen 1,6 Millionen Euro in Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und des Minderheitenschutzes, 900.000 Euro sind für Projekte des Landes vorgesehen, und 491.000 Euro stehen für Bewusstseinsbildung zur Verfügung. Landesrätin Rosmarie Pamer betont die gesellschaftliche Verantwortung, Menschen in Not zu unterstützen.

Als Projekte des Landes wird ein neues Euregio-Programm mit Uganda und Tansania gestartet. Dieses knüpft an ein vorheriges Programm in derselben Zone an und legt den Schwerpunkt auf die Auswirkungen des Klimawandels. Zudem können um dieses Programm herum kleinere, ergänzende Maßnahmen finanziert werden. Neu hinzu kommt 2026 zudem eine Partnerschaft in der Autonomen Region Nordostsyrien. Dabei sollen kommunale Dienstleistungen, vor allem jene zur Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen, in den Städten Hasakeh, Qamishlo und Amunda verbessert werden und Modelle der Kreislaufwirtschaft gefördert werden. Damit werden schlussendlich Gesundheitsrisiken reduziert, recyclebare Materialien aufgewertet und sichere und inklusive Arbeitsplätze für über 300 Beschäftigte gefördert. Weiterhin unterstützt werden Projekte im Norden von Uganda, in den palästinensischen Gebieten und in Armenien.

Die Südtiroler Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit, die vor allem in Afrika tätig sind, erhalten 1,6 Millionen Euro Unterstützung vom Land. Damit werden Projekte umgesetzt, um Armut zu bekämpfen und Wissen zu fördern. Für die lokale Bewusstseinsbildung stehen 461.000 Euro bereit, um Veranstaltungen und Fortbildungen zu unterstützen. Bei Naturkatastrophen oder Krisen kann das Land Notmaßnahmen ergreifen, die von der Landesregierung genehmigt werden müssen.

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