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Überlebenskünstler mit 40 Millionen Schätzwert17 / 01 / 2026
Frank Brabant lebt bescheiden – umgeben von Weltkunst im Millionenwert.


Frank Brabant ist einer unter wenigen Überlebenskünstlern,welche es verstehen,seine Kunst ins rechte Licht zu rücken.Brabant wuchs in Schwerin (DDR) auf und floh 1958 nach einem Stasi-Verhör in den Westen.Picasso und Nolde sind nur einige seiner Kunstwerke.

- Er gründete 1968 in Wiesbaden das „Pussycat“, den ersten Nachtclub für Homosexuelle im Rhein-Main-Gebiet. Der Club entwickelte sich zum Prominenten-Treffpunkt, in dem unter anderem Udo Jürgens, Donna Summer und Josephine Baker verkehrten.
- Sammlerleidenschaft: Seine Sammeltätigkeit begann durch einen Zufallskauf eines Max-Pechstein-Holzschnitts in der Galerie von Hanna Bekker vom Rath. Die Gewinne aus seinem Nachtclub investierte er über Jahrzehnte in Kunstwerke.
- Die Sammlung umfasst rund 700 Werke der klassischen Moderne, des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
- Künstler: Sie enthält Werke von namhaften Meistern wie Pablo Picasso, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, August Macke und Alexej von Jawlensky.
- Schwerpunkt: Ein besonderes Augenmerk legte Brabant auf die sogenannte „verschollene Generation“ – Künstler, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden oder in Vergessenheit gerieten.
- Wert: Der Schätzwert der Privatsammlung wird auf mindestens 40 Millionen Euro beziffert.
- Frank Brabant hat bereits geregelt, dass seine Sammlung nach seinem Tod zu gleichen Teilen (je etwa 300-350 Werke) an das Museum Wiesbaden und das Staatliche Museum Schwerin gehen soll.
- Ehrungen: Für seine Verdienste um Kunst und Kultur wurde er mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet.
- Mediale Präsenz: Im Jahr 2025 erschien die ARD-Dokumentation „Brabant – Vom Nachtclub zur Millionensammlung“, die sein bewegtes Leben porträtiert.
- Im Januar 2026 wurde er in den Medien weiterhin als aktiver und lebensfroher Teil der Kunstszene gewürdigt, der seine Werke (seine „Kinder“) in einer extrem dichten Hängung in seiner Wiesbadener Privatwohnung aufbewahrt.

Karl Hubbuch: Der Lustmord, 1930.
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