Pamer besichtigt Projekte in Graz: „Pflege innovativ weiterentwickeln“30 / 01 / 2026
Landesrätin Pamer besuchte mit Vertretern des Verbands der Seniorenwohnheime sowie der Universität Bozen und der Sozialgenossenschaft Wohnen im Alter mehrere Projekte zur Einführung neuer Technologien in der Pflege. In Südtirols Seniorenwohnheimen stehen 4775 Betten zur Verfügung, wovon 533 für Menschen mit Demenz reserviert sind. Angesichts des steigenden Pflegebedarfs älterer Menschen soll Innovation in der Pflege gefördert werden. Pamer betont, dass die Pflege zu Hause in Zukunft immer wichtiger wird, und beschreibt den Wunsch, die Pflege in Südtirol innovativ weiterzuentwickeln, um älteren Menschen ein Leben in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen.
In der Steiermark, genauer in Graz, werden in der Pflege bereits innovative Wege beschritten. Landesrätin Pamer hat sich davon, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des zuständigen Landesamtes, des Verbandes der Seniorenwohnheime, der Fakultät für Ingenieurwesen der Freien Universität Bozen und der Sozialgenossenschaft „Wohnen im Alter“, ein Bild davon gemacht. Besichtigt wurde dabei mehrere Einrichtungen der geriatrischen Gesundheitszentren Graz.
Das Pflegewohnheim Peter Rosegger hat acht Wohngemeinschaften und fördert die selbstständige Gestaltung des Alltags der Bewohnerinnen und Bewohner. Das Albert Schweizer Trainingszentrum bietet Schulungen für pflegende Angehörige und vermittelt wichtige Fähigkeiten, um besser mit schwierigen Pflegesituationen umzugehen. „Ich war besonders beeindruckt von diesem Trainingszentrum, da es neben verschiedenen Kursen auch Beratungen und Wohnraumanpassungen, insbesondere zum Thema Demenz, anbietet. Das ist eine wichtige Unterstützung für Angehörige“, sagt Pamer. Zudem wurden die Innovationsabteilung des Gesundheitszentrums, die Albert Schweizer Tagesklinik mit Reha-Abteilung und das Haus Esther besucht, wo Pflege- und Hilfsangebote der Stadt Graz und Partnerorganisationen gebündelt sind. Im Schauraum „Leichter Leben Raum“ werden verschiedene KI-Technologien getestet, die das Leben und die Pflege älterer Menschen erleichtern sollen. Die Teilnehmenden der Studienfahrt waren sich einig, dass die Inputs aus Graz genutzt werden müssen, um innovative Pflegemodelle auch für Südtirol zu prüfen.
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