Medizinstudiengang in Bozen30 / 01 / 2026

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Medizinstudiengang in Bozen30 / 01 / 2026

Medizinstudiengang in Bozen<span class="hitradio-master-datum">30 / 01 / 2026</span>

Landesrat Messner und Vertreter des Südtiroler Sanitätsbetriebs sowie der Universität Cattolica in Rom haben eine verstärkte Zusammenarbeit in der praktischen medizinischen Ausbildung vereinbart. Dies betrifft den neuen Medizinstudiengang in Bozen, dessen Lehrkooperation weiter ausgebaut wird. Am 28. Jänner fand in Rom eine Kick-off-Veranstaltung mit der Führungsspitze beider Einrichtungen statt.

Ziel war es, den persönlichen Austausch zwischen den Referentinnen und Referenten der klinischen Fachgebiete zu starten und die Grundlage für die Umsetzung der Kooperation auf dem Gebiet der Lehre zu legen. Welche Unterrichtsbereiche künftig von Primarinnen, Primaren oder Mitarbeitenden des Sanitätsbetriebs übernommen werden können, war ein wichtiges Thema. Zentrale Aspekte der klinischen Ausbildung vom dritten bis zum sechsten Studienjahr wurden besprochen. Diskutiert wurde über die Organisation der klinischen Vorlesungen und der „Professional Trainings“ im Krankenhausnetz des Sanitätsbetriebes. Auch die Aufgaben der Ordinarien und der Primarinnen und Primare sowie ihrer Teams wurden definiert. Ein Schwerpunkt lag auf den klinischen Fächern und der direkten Betreuung der Studierenden in den Abteilungen.

Eine Sitzung mit mehreren Personen an einem langen Tisch, die sich auf eine Präsentation konzentrieren. An der Wand hängen Bilder, und ein Bildschirm zeigt Informationen. Der Raum ist gut beleuchtet und hat große Fenster.

Landesrat Messner betonte: „Die enge Verbindung zwischen universitärer Lehre und unserer klinischen Praxis ist entscheidend, um den medizinischen Nachwuchs bestmöglich auszubilden. Diese Zusammenarbeit schafft klare Strukturen, stärkt die Ausbildungsqualität und verbindet Wissenschaft und Versorgung.“ Auch der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Christian Kofler unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit sowohl für den Sanitätsbetrieb als auch für künftige Medizinerinnen und Mediziner. Über eine hochwertige Ausbildung in Südtirol zu verfügen, sei ein entscheidender Vorteil für alle Beteiligten, insbesondere auch für die jungen Studierenden.

Alessandro Sgambato, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Cattolica, kündigte an, dass die aktuelle Kooperation im Bereich der Lehre und Ausbildung ein erster Schritt ist, mit Plänen, diese auf wissenschaftliche und pflegerische Bereiche auszudehnen. Der Kurs hat bei den Studierenden positive Resonanz gefunden. Nächste Schritte umfassen die Abstimmung der Rollen und Aufgaben bis Ende März und Juni 2026 sowie die Einrichtung von Arbeitsgruppen und Team-Meetings. Zudem wird die Universität Cattolica Mitarbeitende des Sanitätsbetriebs als Vertragsdozenten für das dritte Studienjahr einsetzen.

Offizielle Pressepartner