Dopping Olympiade 2026

Letrozol-ratiopharm® 2,5 mg enthält den Wirkstoff Letrozol. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Aromatase-Hemmer genannt werden. Es ist eine hormonelle (oder „endokrine”) Behandlung von Brustkrebs. Das Wachstum von Brustkrebs wird häufig durch Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) angeregt.

Eine Skiführerin in blauer Sportbekleidung hält ein Sportgerät in der Hand, während sie auf einer verschneiten Strecke steht.
Verpackung von Letrozol Sandoz 2,5 mg, einem Onkologikum und Aromatasehemmer, mit 30 Filmtabletten.

Dopingverdacht bei Olympia: Rebecca Passler wurde positiv getestet. Die Olympischen Spiele Milano Cortina 2026 beginnen schlecht für Südtirol und Italien. Die Biathletin aus Antholz, Rebecca Passler, wurde vier Tage vor den Spielen von TNA vorläufig suspendiert, weil sie gegen die Richtlinien bezüglich Letrozol verstoßen hat. Der Dopingtest wurde von Nado Italia außerhalb der Wettkämpfe durchgeführt. Letrozol, ein verbotenes Mittel seit 2008, blockiert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen und soll somit die Nebenwirkungen anaboler Steroide verringern. Passler ist Teil des Olympia-Teams der italienischen Biathletinnen, zu dem auch Dorothea Wierer, Lisa Vittozzi, Hannah Auchentaller und Michela Carrara gehören. Zudem sind auch Patrick Braunhofer und Lukas Hofer Teil des italienischen Olympia-Teams aus Südtirol.

Letrozol ist ein oraler Aromatasehemmer, der die Östrogenproduktion bei postmenopausalen Frauen um bis zu 99% senkt und zur Behandlung von hormonrezeptorpositivem Brustkrebs verwendet wird. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und ein erhöhtes Osteoporoserisiko.

Wirkmechanismus: Blockiert das Enzym Aromatase und hemmt die Östrogenbildung, die Brustkrebs nährt.
Anwendungsgebiete: Behandlung von hormonabhängigem Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen.
Dosierung: Einmal täglich eine 2,5 mg Tablette.
Nebenwirkungen:
Häufig: Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Schweißausbrüche, Übelkeit, erhöhter Cholesterinspiegel.
Langzeitfolgen: Mögliche Verringerung der Knochendichte und Knochenbrüche.
Psychisch: Depressive Verstimmungen.
Kontraindikationen:
Nicht bei prämenopausalen Frauen anwenden und nicht während Schwangerschaft oder Stillzeit.
Vorsicht bei Osteoporose: Knochendichte sollte vor der Behandlung überprüft werden.

Letrozol Sandoz enthält den Wirkstoff Letrozol und ist ein sogenannter Aromatasehemmer. Es führt dazu, dass die Wirkung der Geschlechtshormone, der Östrogene, in Ihrem Körper herabgesetzt wird. Östrogene können das Wachstum bestimmter Arten von Brustkrebs fördern.Letrozol Sandoz wird eingesetzt zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren:als Zusatzbehandlung bei Brustkrebs im Frühstadium nach einer Operation, wobei Letrozol Sandoz sofort angewendet wird,
oder aber im Anschluss an eine 5-jährige Behandlung mit Tamoxifen, sowie bei fortgeschrittenem Brustkrebs.