Gebietsplan Seiser Alm03 / 02 / 2026
Ziel ist der Schutz und die Entwicklung der Seiser Alm, die rund 6800 Hektar in Kastelruth, St. Christina und Wolkenstein umfasst. Kürzlich begann die Ausarbeitung eines neuen Gebietsplans für die Seiser Alm in der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung. Vertreter der drei Gemeinden und ein Expertenteam nahmen am Kickoff-Meeting am 27. Jänner in Bozen teil, wo der Projektaufbau, ein erster Zeitplan und die Schwerpunkte vorgestellt wurden. Der neue Plan wird den alten Landschaftsplan aus den 1970er-Jahren ersetzen und umfasst vier Themenbereiche: Naturräume und Ökologie, Agrar- und Waldlandschaft, touristische Aktivitäten sowie Mobilität im alpinen Raum.
Ziel des Projekts Gebietsplan Seiser Alm ist die nachhaltige Entwicklung des Natur- und Kulturraums der Seiser Alm durch die Aktualisierung von Inhalten, Grafiken und Nutzungsregeln. Der Landesrat Peter Brunner hebt die Bedeutung des Projekts für den Schutz und die Weiterentwicklung dieses Gebietes hervor. Es wird ein breiter Einbezug der Bevölkerung und verschiedener Interessensgruppen in Workshops und Veranstaltungen angestrebt, um die vielfältigen Anforderungen an Natur, Nutzung und Lebensqualität ausgewogen zu berücksichtigen.

„In den nächsten Monaten werden vertiefte Analysen und Habitat-Kartierungen durchgeführt und erste Planungsentwürfe erarbeitet“, erklärt die Direktorin des Landesamtes für Gemeinde- und Landschaftsplanung Carlotta Polo. „Zudem wird eine Steuerungsgruppe bestehend aus Gemeinden, Land und Fachleuten im Bereich Landschaftsplanung, Architektur, Ökologie und Partizipation eingerichtet.“
Das Kick-off-Meeting mit den Stakeholdern wird am 3. März in der Gemeinde Kastelruth stattfinden. 2027 soll der Entwurf des neuen Gebietsplanes vorliegen.
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