124 Millionen Euro bei Wohnungskauf, -bau und -sanierung27 / 02 / 2026
Im Jahr 2025 hat Südtirol erhebliche Fördermittel für Eigenheime bereitgestellt. Rund 56,6 Millionen Euro fließen in das Bausparen und über 68 Millionen Euro in die Wohnbauförderung, um den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen. 2026 werden diese Beträge und die Anzahl der Begünstigten dank der neuen Wohnreform steigen. Diese Reform, die unter Leitung von Wohn-Landesrätin Ulli Mair entwickelt wurde, hat bestehende Förderprogramme vereinfacht und die Voraussetzungen verbessert. Dazu gehören die Bausparreform und neue Modelle für gemeinnützigen Wohnbau.
Die Fördersummen im Jahr 2025
Im vergangenen Jahr, als die Wohnreform noch nicht bzw. nur teilweise in Kraft war, wurden insgesamt 124 Millionen Euro ausgeschüttet.
„Allein für das Bausparen wurden im Jahr 2025 insgesamt 499 Darlehen mit einer Gesamtsumme von 56.594.634 Euro ausbezahlt“, berichtet Eugenio Bizzotto, der Direktor der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE). Durch das Reduzieren der notwendigen Beitragsjahre im Zusatzrentenfonds und die Verringerung des Zinssatzes von einem auf 0,7 Prozent (beides seit 1. September 2025 in Kraft), ist im heurigen Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Antragstellenden zu rechnen. Zudem ist seit dem 1. Jänner die neue Fördersäule begünstigtes Darlehen verfügbar, die mit den anderen Förderschienen kumulierbar ist.
Was hingegen die Wohnbauförderungen anbelangt, entfällt 2025 der größte Posten auf die Beiträge für Bau und Kauf des Eigenheims (38.441.935 Euro), weiters auf Wiedergewinnung für den Grundwohnbedarf (11.218.151 Euro), Grunderwerb und Erschließung (10.448.658 Euro, größtenteils für die Gemeinden), die konventionierte Wiedergewinnung (6.220.988 Euro) und den Abbau von architektonischen Barrieren (1.462.934 Euro). Zudem gibt es noch die Notstandshilfen in Katastrophenfällen (202.787) und Beiträge an Vereine für die Organisation von Informationsveranstaltungen, Projekten und Beratungen zur Wohnbauförderung (508.603), wie Stefan Walder, der Direktor der Abteilung Wohnbau im Land Südtirol, auflistet. Die Förderung für Mittelstandswohnungen (die ausgelaufen ist) betrug 2025 192.292 Euro.
„In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Maßnahmen im Rahmen der Wohnreform folgen, etwa die Neuregelung des Landesmietzinses sowie der Notstandshilfen und Unterstützungen bei sozialen Härtefällen. Gleichzeitig werden wir die Auswirkungen der Reform genau beobachten und dort, wo notwendig, gezielt optimieren und nachbessern“, stellt Landesrätin Mair abschließend fest.
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