Land investiert in sicheres Landeskrankenhaus und mehr Intensivbetten28 / 03 / 2026

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Land investiert in sicheres Landeskrankenhaus und mehr Intensivbetten28 / 03 / 2026

Das Krankenhaus Bozen ist nun erdbebensicherer, die Zahl der Intensivbetten wurde aufgestockt und Führungskräfte im Gesundheitswesen wurden gezielt geschult. Südtirol erreicht damit wichtige Etappenziele des nationalen Wiederaufbauplans.

Wenn es hart auf hart kommt, muss das Gesundheitssystem einfach funktionieren. Sicherheit, rasche Hilfe und eine Struktur, auf die man sich verlassen kann, sind das A und O. Genau darauf hat das Land Südtirol in den vergangenen Jahren hingearbeitet und nun wichtige Vorgaben des nationalen Wiederaufbauplans (PNRR) sowie des Zusatzplans PNC erfolgreich umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei Investitionen in die Krankenhäuser und das Personal.

Gesundheitslandesrat Hubert Messner legte der Landesregierung diese Woche die Beschlüsse vor, die das Erreichen dieser Ziele schwarz auf weiß bestätigen. Er zeigte sich dabei sichtlich zufrieden mit dem Fortschritt. „Die Maßnahmen erhöhen die Sicherheit in den Krankenhäusern, verbessern die Betreuung der Patientinnen und Patienten und stärken die Kompetenz der Führungskräfte im Gesundheitswesen“, erklärte Messner. Besonders erfreulich: Südtirol gehört italienweit zu den wenigen Provinzen, die diese strengen Vorgaben absolut fristgerecht und regelkonform über die Bühne gebracht haben.

Ein echtes Vorzeigeprojekt ist dabei der Westflügel des Bozner Krankenhauses, der von vielen einfach nur „roter Turm“ genannt wird. In den vergangenen Monaten wurde hier massiv gearbeitet, um das Gebäude erdbebensicher zu machen und von Grund auf zu modernisieren. Mittlerweile sind die Eingriffe komplett abgeschlossen und auch schon offiziell abgenommen. Vor allem die statische Stabilität des Gebäudes konnte deutlich verbessert werden. Insgesamt fließen stolze 98 Millionen Euro in die Modernisierung, wobei ein guter Teil dieser Summe direkt aus den PNRR- und PNC-Fördertöpfen der EU und des Staates stammt.

Doch es geht nicht nur um Beton und Stahlbau. Auch bei der direkten Patientenbetreuung und im Management hat sich einiges getan. So nutzte man die bereitgestellten Gelder unter anderem dafür, die Kapazitäten bei den dringend benötigten Intensivbetten weiter auszubauen. Gleichzeitig wurde viel Wert auf die Köpfe hinter den Kulissen gelegt: Zahlreiche Führungskräfte im Gesundheitswesen absolvierten gezielte Schulungen, um die komplexen Abläufe in den Krankenhäusern und Gesundheitsbetrieben in Zukunft noch besser und effizienter steuern zu können.

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