Ein offenes Haus für die Gesellschaft: Die neue Museion-Präsidentin auf Antrittsbesuch07 / 04 / 2026
Tanja Pichler und Landeshauptmann Arno Kompatscher erörtern die Rolle des Museums als lebendigen Begegnungsort in Südtirol

Mit einem persönlichen Austausch über die künftige Ausrichtung des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst hat die neue Museion-Präsidentin, Tanja Pichler, ihren offiziellen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher absolviert. Im Beisein von Museumsdirektor Bart van der Heide standen vor allem der Dialog und die Aufgabe der Institution innerhalb der Gesellschaft im Zentrum des Gesprächs.
Bei dem Treffen tauschten sich die Beteiligten über die Bedeutung und die Nutzung kultureller Räume aus. Tanja Pichler skizzierte dabei ihre Vision für die kommenden Jahre. Sie betonte ihr Anliegen, das Museion als ein offenes und lebendiges Haus zu positionieren. Ein zentraler Punkt dieses Konzepts ist es, die Besucherinnen und Besucher nicht primär als passive Betrachter zu sehen, sondern das Publikum aktiv in das Geschehen des Museums einzubinden.
Landeshauptmann Kompatscher ging auf diesen Gedanken ein und unterstrich die Relevanz des Museions als zentrale kulturelle Institution des Landes Südtirol. Im Laufe des Gesprächs herrschte Einigkeit darüber, dass die Einrichtung weit über die reine Ausstellungstätigkeit hinausgehe. Das Museum diene als Perspektivengeber, der essenzielle Impulse für die Kunst, die Kulturlandschaft und die gesellschaftliche Entwicklung in der Region liefere.
Mit einer Sammlung von rund 4.400 Werken und einer umfangreichen Bibliothek ist das Museion bereits jetzt ein Ankerpunkt in Südtirol. Die Begegnung zwischen der neuen Präsidentin, dem Direktor und dem Landeshauptmann spiegelte das gemeinsame Verständnis wider, diese Basis weiterzuentwickeln: Die Räumlichkeiten sollen auch in Zukunft als Plattform für Kreativität, gesellschaftliche Reflexion und zwischenmenschliche Begegnung dienen.
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