Spezialpreis „Dolomiten UNESCO Welterbe“ geht an Dokumentarfilm „Melt“

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Spezialpreis „Dolomiten UNESCO Welterbe“ geht an Dokumentarfilm „Melt“

Spezialpreis „Dolomiten UNESCO Welterbe“ geht an Dokumentarfilm „Melt“

Regisseur Nikolaus Geyrhalter beim Bolzano Filmfestival Bozen für sein Werk über den Klimawandel ausgezeichnet.

Zum sechsten Mal wurde im Rahmen des Bolzano Filmfestivals Bozen der Spezialpreis „Dolomiten UNESCO Welterbe“ verliehen. Die Auszeichnung ging am 18. April 2026 an den österreichischen Regisseur Nikolaus Geyrhalter für seinen 127-minütigen Dokumentarfilm „Melt“.

A film festival scene featuring five speakers on stage, discussing the film 'Melt' by Nikolaus Geyrhalter, with a large screen displaying the film's title and a visual of ice-breaking ships.

Der Film thematisiert den globalen Umgang mit Schnee und Eis und zeigt eine Welt, deren „weiße Fassade“ aufgrund des Klimawandels zunehmend bröckelt. Durch eindrucksvolle Bilder und Interviews mit Menschen, die in extremen Kälteregionen leben und arbeiten, verdeutlicht das Werk die spürbaren Folgen der Erderwärmung im Alltag.

Die Jury, bestehend unter anderem aus Landesgeologe Volkmar Mair und Experten der Landesabteilung Natur sowie von Eurac Research, begründete ihre Entscheidung mit der klaren und universell verständlichen Botschaft des Films. „Melt“ mache deutlich, dass der gesamte Planet das eigentliche Welterbe sei, für dessen Erhalt eine gemeinsame globale Verantwortung bestehe. Der Preis wird jährlich vergeben, um filmische Werke zu würdigen, welche die Werte des UNESCO-Welterbes und die Sensibilisierung für Natur- und Umweltschutz fördern.

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