Südtirol braucht ein starkes Klimagesetz20 / 06 / 2026
Dachverband für Natur- und Umweltschutz fordert entschlossenes Handeln für den Klimaschutz in Südtirol
Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol hat die Ergebnisse der Bonner Klimazwischenverhandlungen als ermutigendes Signal für den Klimaschutz gewertet. Insbesondere der Vorschlag des türkischen Umweltministers, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch bis 2035 zu steigern, sollte in Südtirol als Ansporn verstanden werden, die Energiewende entschlossener voranzutreiben.
Der Dachverband betont, dass Südtirol von den im Klimaplan festgelegten Zielen noch deutlich entfernt ist und deshalb ein starkes Landesklagesetz benötigt. Die Welt bewegt sich vorwärts – Südtirol kann es sich nicht leisten, den Anschluss zu verlieren.
Die Ankündigung der Türkei, ein globales Elektrifizierungsziel zu verabschieden, gilt als zentrale Voraussetzung, um Kohle, Öl und Gas schrittweise zu ersetzen. Der Dachverband fordert daher konkrete Maßnahmen der einzelnen Staaten und der Europäischen Union, um die globalen Ziele zu untermauern.
Die Forderung nach einem starken Landesklagesetz in Südtirol ist dringender denn je. Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz ruft dazu auf, unsere Verantwortung im Klimaschutz ernst zu nehmen und gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen.
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