Neuer Schädling bedroht Südtirols Landwirtschaft02 / 07 / 2026
Der Japankäfer bringt massive Fraßschäden an Pflanzen und droht die lokale Wirtschaft zu beeinträchtigen
Der Japankäfer, ein invasiver Quarantäneschädling, hat bereits in anderen Teilen Italiens wie dem Piemont, der Lombardei und dem Veneto massive Schäden im Weinbau verursacht. Vor einem Jahr wurden in Südtirol vier einzelne Japankäfer in Fallen gefunden, was zu einer verstärkten Überwachung führte.
Der Landespflanzenschutzdienst und der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau führen gemeinsam Kontrollen durch, um eine Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Bisher wurden keine Japankäfer gefunden, aber die Bevölkerung wird aufgerufen, Verdachtsfälle sofort zu melden.
Die Meldung von Verdachtsfällen ist entscheidend, um eine Ausbreitung des Japankäfers zu verhindern. Der Schädling kann massive Fraßschäden an über 300 Pflanzenarten verursachen, darunter Obstbäume, Weinreben und Mais.
Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich über den Japankäfer zu informieren und bei Verdacht sofort zu melden, um gemeinsam die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern.
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