Internationale Konferenz würdigt Giorgio Moroder: Klang, Kultur und Ladinische Roots26 / 08 / 2026

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Internationale Konferenz würdigt Giorgio Moroder: Klang, Kultur und Ladinische Roots26 / 08 / 2026

Internationale Konferenz würdigt Giorgio Moroder: Klang, Kultur und Ladinische Roots<span class="hitradio-master-datum">26 / 08 / 2026</span>

Wissenschaftler aus aller Welt untersuchen den Einfluss des Südtiroler Pioniers auf Pop, Filmmusik und digitale Klangkunst.

Vom 10. bis 12. September 2026 versammelt die Freie Universität Bozen in Brixen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Nordamerika und Australien zur internationalen Tagung „Everybody calls me Giorgio“. Im Mittelpunkt steht der 86‑jährige Südtiroler Musikpionier Giorgio Moroder, dessen Synthesizer‑Sound und Filmmusikklassiker wie „Midnight Express“ oder „Top Gun“ die Pop‑ und Filllandschaft nachhaltig prägten.

Die Tagung, organisiert von IASPM Italiana und IASPM D‑A‑CH, verbindet Musikwissenschaft, Medienforschung und Kultursoziologie. Hauptrednerinnen und -redner wie Prof. Ewa Mazierska (University of Central Lancashire) und Prof. Tavia Nyong’o (Yale) diskutieren die Rolle von Remix‑Kulturen, intermedialen Praktiken und Moroders Unternehmertum. In einer Podiumsdiskussion beleuchten Paul Harkins, Julin Lee und Maria Perevedentseva die Bedeutung von Synthesizern für digitale Kultur, Automatisierung und verteilte Kreativität.

Am 12. September ergänzt das Symposium „SOUNDS LIKE THE FUTURE“ das Programm: Xiu Xiu präsentiert die audiovisuelle Performance „ERASERHEAD XIU XIU“ und Matthew Herbert stellt sein Projekt theukhasmorefoodbanksthanbranchesofmcdonalds.com vor. Gefördert von der ladinischen Bildungs‑ und Kulturverwaltung stärkt das Event die Verbindung zwischen internationaler Forschung und der lokalen ladinischen Gemeinschaft. Interessierte können sich noch bis zum 6. September anmelden.

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