Einbruch nach Urlaub: Schmuck und Erinnerungen in Bozen geraubt03 / 09 / 2026
Eine pensionierte Boznerin kehrt nach Ferien zurück, findet verwüstete Wohnung, gestohlene Wertgegenstände und wachsende Unsicherheit.
Als die 68-jährige Boznerin nach ihrem Sommerurlaub die Haustür ihrer Wohnung in der Armando‑Diaz‑Straße öffnete, spürte sie sofort, dass etwas nicht stimmte. Das Schloss wirkte locker, die Tür war nur zweimal abgeschlossen. Beim Betreten offenbarte sich ein Bild aus Licht, umgewühlten Schubladen und verstreuter Kleidung – die Wohnung war verwüstet. Die Bewohnerin, die im ersten Stock nahe dem Alpini‑Kommando lebt, erkannte sofort, dass Einbrecher ihr Zuhause heimgesucht hatten.
Die Täter hatten gezielt die Schlafzimmer und das Bad durchsucht, wo die Frau ihren Schmuck, Ketten, Uhren und persönliche Erinnerungsstücke aufbewahrte. Neben mehreren wertvollen Geschenken aus der Rente fehlten mehrere Schmuckstücke, doch die goldene Kette, ein Erbstück des Großvaters, lag überraschenderweise auf dem Boden und blieb unentdeckt. Der finanzielle Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt, eine genaue Summe fehlt noch, die Frau erstattete Anzeige bei der Quästur.
Polizei und Ermittler sichern nun Aufnahmen einer Überwachungskamera gegenüber der Kaserne, wobei die Einbrecher ihre Gesichter verdeckt hatten. In der Nachbarschaft, die zwischen Diaz‑Straße, Siegesplatz und Guntschnastraße bereits mehrere beunruhigende Vorfälle meldete, steigt die Angst, besonders in der Urlaubszeit, wenn viele Wohnungen leer stehen. Früher gab die Präsenz der Soldaten ein Gefühl von Sicherheit; heute empfindet die Bewohnerin das Viertel als zunehmend unsicher.
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