Regensburger Hütte in Gröden: Neubau mit 10,45 Millionen Euro09 / 09 / 2026  |  Robert

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Regensburger Hütte in Gröden: Neubau mit 10,45 Millionen Euro09 / 09 / 2026  |  Robert

Regensburger Hütte in Gröden: Neubau mit 10,45 Millionen Euro<span class="hitradio-master-datum">09 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Die Landesregierung investiert über zehn Millionen Euro, um die verfallene Schutzhütte nachhaltig zu modernisieren und zu erhalten

Am 4. September hat die Südtiroler Landesregierung das Raumprogramm für den Abriss und Neubau der Regensburger Hütte in Gröden genehmigt. Auf 2.040 Metern Höhe im Naturpark Puez‑Geisler steht das historische alpine Stützpunkt seit Jahrzehnten im Eigentum des Landes. Die Entscheidung folgt einer intensiven Prüfung, bei der gravierende statische und brandschutztechnische Defizite festgestellt wurden.

Wegen der untragbaren Mängel wird das alte Bauwerk vollständig abgerissen und durch ein kompaktes Neubauobjekt aus Holz ersetzt, das die traditionelle Almhüttenarchitektur neu interpretiert. Das moderne Gebäude erhält 79 Schlafplätze, rund 308 Quadratmeter Nutzfläche und wird mit einer Photovoltaikanlage sowie einer Pelletheizung energieautark betrieben. Damit setzt das Projekt Maßstäbe für umweltfreundliche Bauweisen im alpinen Raum.

Die Gesamtinvestition beträgt 10,45 Millionen Euro, die bereits im Landeshaushalt vorgesehen sind. Laut Hochbau‑ und Vermögenslandesrat Christian Bianchi sichert der Neubau den historischen und landschaftlichen Wert der Hütte und gewährleistet ihre Nutzung für kommende Generationen von Bergwanderinnen und Bergwanderern. Die nächsten Planungs‑ und Umsetzungsphasen sind eingeleitet, sodass die Regensburger Hütte bald wieder ein sicherer Rückzugsort im Dolomitenparadies sein wird.

Um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, wird das Holz aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft bezogen und die Bauweise auf minimale Eingriffe in das empfindliche Alpenökosystem ausgerichtet. Zusätzlich plant man, die Hütte als Bildungs- und Informationszentrum für Klimaschutz zu nutzen, sodass Besucher nicht nur Erholung, sondern auch Wissen über nachhaltigen Tourismus erhalten.

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