SVP sichert Südtirols starke Vertretung im italienischen Parlament16 / 09 / 2026  |  Robert

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SVP sichert Südtirols starke Vertretung im italienischen Parlament16 / 09 / 2026  |  Robert

SVP sichert Südtirols starke Vertretung im italienischen Parlament<span class="hitradio-master-datum">16 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Nach intensiven Verhandlungen verhindert die SVP die Aufteilung des Unterlandes und stärkt langfristig die parlamentarische Präsenz Südtirols.

Am Montag fand im Senat für Südtirol ein entscheidendes Wahlreform‑Stimmungsbild statt, das über die künftige parlamentarische Stärke der Region entscheiden sollte. Anfangs drohte der Verlust von zwei Sitzen im Abgeordnetenhaus, doch die abschließende Abstimmung am Dienstag bewahrte die bisherige Vertretung. Die SVP bezeichnet das Ergebnis als „Schutzpaket für Südtirol“ und hebt hervor, dass die Dreiteilung des Unterlandes verhindert und die besondere Stellung im italienischen Wahlrecht erhalten blieb.

Die SVP-Partei erreichte, dass das gesamte Unterland nun dem Senatswahlkreis Meran zugeordnet wird, wodurch eine Zersplitterung vermieden wurde. Gleichzeitig wurde ein Notenwechsel mit Österreich beschlossen, der die Kammermandate Südtirols international absichern soll. Obmann Dieter Steger betont, dass bislang die Abgeordnetenkammer jederzeit durch ein einfaches Wahlgesetz verändert werden konnte, während das neue bilaterale Abkommen diese Abhängigkeit beende. Die Senatoren Julia Unterberger und Meinhard Durnwalder stellten einen Streichungsantrag für den alten Wahlkreis, der jedoch keine Mehrheit fand.

Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht in den Beschlüssen einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung des Autonomiepakets und lobt die bilaterale Notifizierung an Österreich als Zeichen der Schutzfunktion. Zusätzlich wurden die Zugangsvoraussetzungen für sprachliche Minderheiten erleichtert und die Geschlechterquote angepasst. Die SVP‑Senatoren werden bei der morgigen Endabstimmung bewusst enthalten, um die Einigkeit der Parteiführung zu wahren. Steger fasst zusammen: Die Reform stärkt Südtirol langfristig und sichert seine Stimme in Rom nachhaltig.

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