Südtirol investiert Rekordsumme in Forschung und Entwicklung im Jahr 202426 / 09 / 2026  |  Robert

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Südtirol investiert Rekordsumme in Forschung und Entwicklung im Jahr 202426 / 09 / 2026  |  Robert

Südtirol investiert Rekordsumme in Forschung und Entwicklung im Jahr 2024<span class="hitradio-master-datum">26 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Mit einem Anstieg von über 21 Prozent erreicht das Land 258 Millionen Euro, was 0,78 Prozent des BIP entspricht

Im Jahr 2024 hat Südtirol laut den Daten des italienischen Statistikinstituts ISTAT und des Landesstatistikamtes ASTAT insgesamt 258 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 21,1 % gegenüber dem Vorjahr und verdeutlicht das wachsende Engagement des Landes für Innovation und Wissensproduktion. Diese Investitionen fließen in Schlüsselbereiche wie digitale Technologien, Umweltforschung und Biotechnologie, die für die Zukunft des Landes besonders wichtig sind.

Der Anteil der F&E‑Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 0,78 %, ein Wert, der zwar noch hinter dem EU‑Durchschnitt zurückbleibt, aber die Dynamik der Region unterstreicht. Mehr als viertausend Fachkräfte – exakt 4 223 Beschäftigte – arbeiten in Forschungsinstituten, Hochschulen und Unternehmen, was nicht nur qualifizierte Arbeitsplätze schafft, sondern auch die Basis für neue Produkte und Dienstleistungen legt. Die steigende Zahl von Patentanmeldungen und internationalen Kooperationsprojekten belegt die wachsende Sichtbarkeit Südtirols in der globalen Forschungslandschaft.

Trotz des erfreulichen Aufschwungs bleibt die Zielsetzung, den F&E‑Anteil am BIP weiter zu erhöhen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Experten fordern eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Start‑ups und etablierten Unternehmen sowie gezielte Förderprogramme, die die Forschungskapazitäten weiter ausbauen und Südtirol als Innovationsstandort stärken. Langfristig könnte eine Erhöhung des Anteils auf über 1 % des BIP Südtirol helfen, EU‑Ziele zu erreichen und die regionale Wirtschaft resilienter zu machen.

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