Volksanwaltschaft,das Feigenblatt der Landespolitik Südtirols29 / 09 / 2026 | HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi
Der Südtiroler Seniorenbund hat die Ernennung von Vera Tronti Harpf zur neuen Ansprechpartnerin für Senioren bei der Volksanwaltschaft begrüßt. Seit dem 1. September können ältere Menschen und deren Angehörige ihre Fragen und Anliegen direkt an sie richten. Vera Tronti Harpf stellte ihre Aufgaben vor und betonte, dass sie Senioren in persönlichen Angelegenheiten sowie im Umgang mit öffentlichen Dienststellen und Seniorenwohnheimen unterstützen wird.
Otto von Dellemann, Vorsitzender des Südtiroler Seniorenbundes, sieht in der neuen Anlaufstelle einen ersten wichtigen Schritt. Damit dieses Angebot möglichst vielen älteren Menschen zugutekommt, müsse es auch in den Bezirken und somit außerhalb von Bozen präsent sein. Voraussetzung dafür sei auch eine entsprechende personelle Ausstattung der Dienststelle. „Damit diese wichtige Aufgabe kontinuierlich und flächendeckend wahrgenommen werden kann, braucht es die notwendigen personellen Ressourcen“, so die Forderung des Seniorenbundes. Derzeit steht der neuen Verantwortlichen nicht einmal eine Sekretariatshilfe zur Verfügung.
Ansprechpartnerin bei der Volksanwaltschaft: Vera Tronti Harpf ist derzeit bei der Volksanwaltschaft in Bozen erreichbar: Volksanwaltschaft Südtirol, Cavourstraße 23/c, Bozen, Tel. 0471 946 020, E-Mail: veratronti@volksanwaltschaft.bz.it
Die Mitgliederversammlung diskutierte neben der neuen Anlaufstelle aktuelle Fragen der Seniorenpolitik, insbesondere zur Pflegeeinstufung, Pflegeversicherung und der einbringenden Rolle älterer Menschen in die Seniorenarbeit.
Diskutiert wurde dabei auch ein neues Ideenheft Es behandelt zentrale Themenbereiche wie Lebensraum, Mobilität, Pflege und Betreuung, Digitalisierung, soziale Teilhabe, Gesundheit sowie die Rechte und den Schutz älterer Menschen. Auch Strukturen und Netzwerke werden als wichtige Voraussetzungen für eine zeitgemäße Seniorenarbeit aufgegriffen.
Der Südtiroler Seniorenbund will damit die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Erfahrungen und Anliegen der älteren Generation stärker in die gesellschaftliche Entwicklung einfließen und Seniorenarbeit gemeinsam mit den Betroffenen weiterentwickelt wird.
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