Endlich Bewegung: Hörtenbergtunnel nach 35 Jahren Diskussion in Bozen30 / 09 / 2026  |  Robert

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Endlich Bewegung: Hörtenbergtunnel nach 35 Jahren Diskussion in Bozen30 / 09 / 2026  |  Robert

Endlich Bewegung: Hörtenbergtunnel nach 35 Jahren Diskussion in Bozen<span class="hitradio-master-datum">30 / 09 / 2026  |  Robert</span>

Franz Locher fordert jetzt entschlossene Entscheidungen von Land und Stadt, um das lang erwartete Verkehrsprojekt endlich zu realisieren.

Der SVP-Landtagsabgeordnete Franz Locher begrüßte am Wochenende die Veröffentlichung von zwei konkreten Varianten für den lang geplanten Hörtenbergtunnel. Nach jahrelangen Versprechungen und immer wieder aufgeschobenen Projektstarts sieht er nun die Chance, das älteste Mobilitätsvorhaben Südtirols endlich voranzubringen. Gleichzeitig mahnt er Land und Gemeinde Bozen, sich unverzüglich an einen Tisch zu setzen und eine klare Entscheidung zu fällen, bevor weitere Zeit verloren geht.

Seit 2020 habe Locher fünf Anfragen und einen Beschlussantrag zum Hörtenberg eingereicht, doch die Diskussion zog sich über drei Jahrzehnte. Laut einer ASTAT-Studie von 2024 verzeichnen die Stadt Bozen an einem durchschnittlichen Werktag rund 103.000 Autofahrten, ein Wert, der mit steigenden Nächtigungszahlen weiter ansteigen wird. Diese Belastung mache den Tunnel zur einzigen realistischen Lösung, um die Stadt verkehrstechnisch zu entlasten und die Lebensqualität zu erhöhen.

Locher verwies auf die beiden Optionen: eine Trasse über den Bozner Boden oder eine Führung entlang der Innsbrucker Straße. Beide Wege könnten, laut Fachleuten, das Grundwasserproblem lösen und sich harmonisch ins Landschaftsbild einfügen, wenn eine sorgfältige Planung erfolgt. Jetzt fordere er den politischen Willen, die beste Variante zu wählen und das Projekt zügig umzusetzen – 35 Jahre Diskussion dürfen nicht weiter die Stadtentwicklung behindern.

Sollte das Vorhaben endlich realisiert werden, rechnet Locher mit einer spürbaren Reduktion des innerstädtischen Verkehrs, weniger Staus und einer verbesserten Luftqualität. Für Anrainer und Pendler bedeuten weniger Durchgangsverkehr mehr Ruhe und Sicherheit. Der Journalist schließt: Nur durch entschlossenes Handeln kann Bozen seine Zukunft nachhaltig gestalten.

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