Senioren im Fokus: Aktives Altern stärkt Gesellschaft und Zukunft30 / 09 / 2026 | Robert
Am internationalen Tag der Seniorinnen und Senioren würdigt Südtirol das lebenslange Wissen und fordert mehr Teilhabe, Barrierefreiheit und digitale Integration
Der 1. Oktober, der Internationale Tag der Seniorinnen und Senioren, ist in Südtirol ein Anlass, den Beitrag älterer Menschen zu feiern. Sie prägen das Land seit Generationen – in Familien, Vereinen, im Ehrenamt und in der Nachbarschaft. Ihre Erfahrung und ihr Engagement bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft und verdienen Anerkennung sowie konkrete Unterstützung, um ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen.
Mit dem Landesgesetz Nr. 12/2022 zum Aktiven Altern hat Südtirol eine solide rechtliche Basis geschaffen. Es verknüpft Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und gesellschaftliche Teilhabe und stärkt Senior*innen durch lokale Beiräte und Gemeinderäte. Der Dreijahresplan 2026–2028 konkretisiert Maßnahmen, um Barrieren abzubauen, digitale Angebote nutzerfreundlich zu gestalten und das Ehrenamt älterer Menschen zu fördern.
Wie Deeg betont, bedeutet aktives Altern nicht nur, Bedürfnisse zu erfragen, sondern Raum zu geben, Erfahrung und Wissen einzubringen. Selbstwirksamkeit stärkt das Selbstwertgefühl in jedem Alter und schafft barrierefreie Räume, gute Mobilität sowie verständliche digitale Services für alle Generationen. Eine Politik, die Respekt und Selbstbestimmung fördert, ist somit eine Investition in eine lebenswerte Zukunft für Jung und Alt.
Die Gesellschaft profitiert, wenn Senioren aktiv eingebunden werden: ihre Netzwerke stärken das soziale Gefüge, ihre Expertise bereichert lokale Wirtschaft und Kultur. Deshalb sollten Politik, Unternehmen und Bürger gemeinsam barrierefreie Begegnungsorte schaffen, digitale Kompetenzen fördern und ehrenamtliche Projekte unterstützen. Nur so kann das Potenzial älterer Menschen voll entfaltet und ein generationenübergreifendes Miteinander realisiert werden.
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