Südtiroler Jugendliche prägen digitale Zukunft auf österreichischer Jugendkonferenz01 / 10 / 2026 | Robert
Fünf junge Stimmen aus Bozen teilen Erfahrungen zu Medienkompetenz, psychischer Gesundheit und Plattformregulierung im internationalen Dialog
Im Juni reisten fünf Südtiroler Jugendliche nach St. Pölten, um an der Österreichischen Jugendkonferenz teilzunehmen. Gemeinsam mit Konrad Pamer, Direktor des Amtes für Jugendarbeit, setzten sie sich mit dem sicheren Umgang mit sozialen Medien auseinander. Die Konferenz widmete sich Themen wie Medienbildung, psychischer Gesundheit junger Menschen und der Regulierung digitaler Plattformen – zentrale Punkte, die die digitale Lebenswelt der Jugend prägen.
Anna Lena Stecher, Anna Ortler, Noah Steiner, Kevin Pichler und Marie Niederstätter berichteten dem Jugendlandesrat Philipp Achammer von ihren persönlichen Erfahrungen. Sie brachten die Perspektiven Südtirols in den überregionalen Dialog ein und forderten stärkere Aufklärung über Algorithmen, mehr Schutz vor Cybermobbing und konkrete Unterstützung für psychische Belastungen. Laut Achammer ist das Zuhören junger Menschen essenziell, um Politik differenziert zu gestalten.
Die Teilnahme von Südtiroler Jugendlichen an dieser Konferenz ist keine Einzelleistung, sondern Teil einer langjährigen Tradition des Amtes für Jugendarbeit. Seit Jahren ermöglicht es jungen Menschen, ihre Stimme über die Landesgrenzen hinweg zu erheben. Mit dem gewonnenen Know‑how hoffen die fünf Vertreter, lokale Bildungsprogramme zu stärken und die digitale Resilienz ihrer Generation nachhaltig zu fördern.
Experten betonten, dass Politik und Bildung Hand in Hand gehen müssen, um sichere Online‑Umgebungen zu schaffen. Die Südtiroler Delegation plant, die Erkenntnisse in schulische Workshops zu integrieren und den Dialog mit österreichischen Partnern fortzusetzen.
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