Neue Wege in der Brustkrebsbehandlung: Präzision und Patientenzentrierung07 / 10 / 2026  |  Robert

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Neue Wege in der Brustkrebsbehandlung: Präzision und Patientenzentrierung07 / 10 / 2026  |  Robert

Neue Wege in der Brustkrebsbehandlung: Präzision und Patientenzentrierung<span class="hitradio-master-datum">07 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Auf den Südtiroler Senologietagen präsentieren Experten modernste Diagnostik, personalisierte Therapien und Zukunftsstrategien für betroffene Frauen.

Am 9. Oktober trafen sich in Bozen führende Onkologen, Radiologen und Chirurgen zu den IV. Südtiroler Senologietagen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Luca Tondulli und Dr. Antonio Frena stand die Frau im Mittelpunkt – ein Leitgedanke, der die gesamte Tagung prägte. Brustkrebs bleibt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, doch dank verbesserter Früherkennung und personalisierter Medizin haben sich Überlebensraten deutlich erhöht.

Der Vormittag widmete sich den neuesten Fortschritten in Diagnostik und Präzisionsmedizin. Moderne bildgebende Verfahren wie hochauflösende MRT und digitale Mammographie ermöglichen eine noch genauere Tumorlokalisierung, während molekulare Analysen und genetische Tests gezielte Therapieentscheidungen unterstützen. Innovative chirurgische Techniken und strahlentherapeutische Konzepte wurden vorgestellt, die eine schonende Behandlung mit maximaler Wirksamkeit verbinden.

Am Nachmittag lag der Fokus auf aktuellen und zukünftigen Therapiekonzepten. Experten diskutierten Antikörper‑Wirkstoff‑Konjugate (ADC) als vielversprechende Option für resistente Tumoren und stellten neue Strategien gegen den triple‑negativen Brustkrebs vor. Durch genomische Analysen lassen sich Therapien noch gezielter an das individuelle Tumorprofil anpassen. Die Tagung unterstrich die zentrale Rolle der Breast Units, in denen interdisziplinäre Teams Diagnostik, Therapie und Nachsorge nahtlos koordinieren – ein entscheidender Schritt zu einer wohnortnahen, hochwertigen Versorgung.

Die Veranstaltung zeigte, dass Südtirol dank seiner engen Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Forschungseinrichtungen und Politik zu einem Vorreiter in der patientenzentrierten Brustkrebsversorgung geworden ist. Für Betroffene bedeutet das mehr Auswahl, schnellere Entscheidungen und eine Behandlung, die besser zu ihrem Leben passt.

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