Robotik und Legosteine: Praxisnahe Fortbildung für Lehrkräfte in Brixen07 / 10 / 2026  |  Robert

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Robotik und Legosteine: Praxisnahe Fortbildung für Lehrkräfte in Brixen07 / 10 / 2026  |  Robert

Robotik und Legosteine: Praxisnahe Fortbildung für Lehrkräfte in Brixen<span class="hitradio-master-datum">07 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Am 10. Oktober präsentiert die unibz-Fakultät innovative Workshops, die Mathematik und Naturwissenschaften mit Robotik, Coding und Pflanzenforschung verbinden

Brixen – Am Samstag, den 10. Oktober, verwandelt sich der Campus der Freien Universität Bozen in einen lebendigen Lernort. Die Fakultät für Bildungswissenschaften lädt pädagogische Fachkräfte zu dem neunten Fortbildungstag BRIMA+NAT Primar ein, bei dem Praxis und Forschung zusammenkommen, um frühes mathematisches und naturwissenschaftliches Lernen zu stärken. Die Initiative wird gemeinsam von der Deutschen und der Italienischen Bildungsdirektion getragen, was den interkulturellen Austausch fördert.

Der Tag bietet 25 interaktive Workshops, von elektrischen Stromkreisen über das Wachstum von Pflanzen aus einem einzelnen Samen bis hin zu Robotik und Coding im Kindergarten. Mit Legosteinen werden komplexe mathematische Konzepte greifbar, während Experimente zum Klimawandel den Kindern die globale Verantwortung nahebringen. Alle Angebote richten sich an Kindergarten- und Grundschulpädagogen und verbinden Alltagsnähe mit wissenschaftlicher Fundierung. Die Teilnehmenden erhalten zudem Materialpakete, um die vorgestellten Aktivitäten direkt in ihren Klassen umzusetzen.

Prof. Federico Corni betont, dass Kinder bereits von Natur aus neugierig seien und die Aufgabe der Erwachsenen darin liege, diese Neugier zu unterstützen. Prof. Robert Philipp Wagensommer unterstreicht die Rolle der Universität als Forschungs‑ und Entwicklungsplattform, die evidenzbasierte Lehrmethoden prüft und kontinuierlich verbessert. Gemeinsam wollen sie Lehrkräften Werkzeuge an die Hand geben, die Wissen nachhaltig verankern. Erste Evaluationen zeigen, dass interaktive Methoden das Verständnis für abstrakte Konzepte signifikant erhöhen.

Finanziert wird das Projekt von Klett, Microtec, ML Systems und Durst. Die Veranstaltung ist zweisprachig, jedoch ohne Simultanübersetzung, und steht allen Interessierten offen.

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