Wasserpreise in Südtirol: 174 % Unterschied fordert mehr Transparenz10 / 10 / 2026  |  Robert

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Wasserpreise in Südtirol: 174 % Unterschied fordert mehr Transparenz10 / 10 / 2026  |  Robert

Wasserpreise in Südtirol: 174 % Unterschied fordert mehr Transparenz<span class="hitradio-master-datum">10 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Der Verbraucherschutz fordert klare Aufschlüsselung der Kosten für Wasser und Abwasser, um Vertrauen in kommunale Tarife zu stärken.

In Südtirol ist Wasser und Abwasser Teil der grundlegenden Daseinsvorsorge, doch die Preise variieren stark. Laut den Vergleichsdaten des Landesstatistikinstituts AST AT kostet ein standardisierter Vier‑Personen‑Haushalt in Proveis jährlich 272 Euro, während in Truden im Naturpark 745,80 Euro anfallen – ein Unterschied von 174  Prozent.

Robin, der Verbraucherschutzverein aus Margreid, betont, dass diese Diskrepanz nicht automatisch auf Misswirtschaft hindeutet. Unterschiedliche Topografie, verstreute Siedlungen, Kosten für Wassergewinnung, Leitungsnetze, Kanalisation und notwendige Investitionen können die Tarifgestaltung stark beeinflussen. Dennoch sei ein so hoher Preisunterschied Anlass, die zugrunde liegenden Kostenstrukturen offen zu legen, damit Bürger nachvollziehen können, warum ihr Wasser teurer ist als in anderen Gemeinden.

Der Verein fordert, die AST AT‑Vergleiche zu erweitern und detaillierte Aufschlüsselungen zu veröffentlichen – von Betriebskosten über Personal bis hin zu Investitions‑ und Abschreibungskosten sowie Förderungen aus Gemeinde‑ oder Landeshaushalten. Moderne digitale Plattformen könnten diese Informationen leicht zugänglich machen. Transparenz, so Andreaus, sei kein Angriff, sondern ein Mittel, Vertrauen zu schaffen und langfristig Kosten zu senken.

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