Junger Kellner aus Toblach bei Autokauf betrogen – 1.000 Euro verloren13 / 10 / 2026 | Robert
Ein Facebook‑Inserat lockte den Kellner, die Anzahlung wurde bezahlt, doch der angebliche Verkäufer verschwand spurlos
In Toblach reagierte ein junger Kellner auf ein verlockendes Gebrauchtwagen‑Inserat, das auf Facebook geschaltet war. Der Wagen, ein gut erhaltenes Modell, wurde zu einem Preis angeboten, der für den 22‑jährigen Kellner attraktiv erschien. Auf Wunsch des vermeintlichen Verkäufers übermittelte er eine Anzahlung von 1.000 Euro, um das Fahrzeug zu reservieren. Kurz nach der Überweisung brach der Kontakt ab – Anrufe blieben unbeantwortet, Nachrichten wurden nicht mehr gelesen. Das Auto wurde nie geliefert, und das Geld schien spurlos verschwunden.
Der Geschädigte wandte sich an die Carabinieri in Toblach, die sofort Ermittlungen einleiteten. Durch Auswertung von Kontodaten, Handy‑Standorten und dem Facebook‑Profil des Betrügers konnten die Beamten den mutmaßlichen Täter aus dem italienischen Brescia ausfindig machen. Der Mann wird nun wegen schweren Betrugs angezeigt und steht vor einer möglichen Haftstrafe. Die Polizei betonte, dass solche Fälle zunehmend digitaler Natur seien und dass schnelle Meldungen entscheidend für die Aufklärung seien.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken von Online‑Kaufplattformen, insbesondere wenn private Verkäufer ohne schriftliche Verträge agieren. Experten raten, Anzahlungen nur per Treuhandservice zu leisten und das Fahrzeug persönlich zu prüfen, bevor Geld fließt. Für die Südtiroler Gemeinschaft ist dies eine Mahnung, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Angeboten sofort die Behörden zu informieren.
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