Brennerautobahn: Tunnelübung testet Rettungsabläufe im Nachtverkehr bei Schwerlastunfall und Brand15 / 10 / 2026  |  Robert

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Brennerautobahn: Tunnelübung testet Rettungsabläufe im Nachtverkehr bei Schwerlastunfall und Brand15 / 10 / 2026  |  Robert

Brennerautobahn: Tunnelübung testet Rettungsabläufe im Nachtverkehr bei Schwerlastunfall und Brand<span class="hitradio-master-datum">15 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Vom 15. auf den 16. Oktober wird der Franzensfeste‑Tunnel gesperrt, um einen Lkw‑Unfall mit Kettenreaktion und Brand zu simulieren.

In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober fand im Tunnel Franzensfeste, dem Südtiroler Abschnitt der A22, eine groß angelegte Rettungsübung statt. Die Behörden wollten damit die Einsatzbereitschaft bei schweren Verkehrsunfällen und Bränden im Tunnel testen. Dabei wurde in der Nordröhre ein fiktiver Lkw-Unfall nachgestellt, der zu einer Kettenreaktion mit mehreren Fahrzeugen führte und schließlich in einem Brand mit dichter Rauchentwicklung endete.

Beide Tunnelröhren wurden ab 21.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Straßenpolizei leitete den Verkehr über das reguläre Straßennetz um, wobei die Wiederöffnung ursprünglich für 5 Uhr morgens geplant war. Dank des schnellen Vorgehens der Einsatzkräfte konnte die Sperrung bereits gegen 1:30 Uhr aufgehoben werden, sodass der Berufsverkehr am Morgen kaum beeinträchtigt wurde.

Für Anrainer und Reisende war die Situation zwar ungewöhnlich, aber die klare Beschilderung und die Information über Lautsprecher sorgten für Ruhe. Die Übung bestätigte, dass die bestehenden Notfallpläne der A22 funktionieren und dass Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei effektiv zusammenarbeiten. Solche Simulationen sind essenziell, um im Ernstfall Leben zu retten und den reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

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