Gemeinsame Ortspolizei stärkt Sicherheit in Brunecker Region und Nachbarschaften15 / 10 / 2026 | Robert
Sieben Gemeinden bündeln Kräfte, erhalten zusätzliches Personal und profitieren vom neuen Ortspolizei‑Gesetz für mehr öffentliche Sicherheit
Am 14. Oktober 2026 besuchte die Sicherheits‑Landesrätin Ulli Mair die Ortspolizei Bruneck sowie die Bürgermeister der benachbarten Gemeinden St. Lorenzen, Gais, Pfalzen, Percha, Olang und Rasen‑Antholz. Im Rahmen eines konstruktiven Dialogs informierte sie über das kürzlich verabschiedete Ortspolizei‑Gesetz, das übergemeindliche Zusammenschlüsse fördert und Personalaufstockungen finanziell unterstützt. Die Runde betonte, dass ein direkter Austausch zwischen Politik und Polizeiführung entscheidend sei, um die neuen gesetzlichen Möglichkeiten rasch in die Praxis zu überführen.
Für die beteiligten Gemeinden steht vor allem die personelle Aufstockung im Fokus. Bürgermeister Bruno Wolf aus Bruneck und Martin Ausserdorfer aus St. Lorenzen hoben die Chance hervor, zusätzliche Polizeikräfte zu rekrutieren und damit dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis gerecht zu werden. Kommandantin Lisa Innerbichler schilderte bereits erste Erfolge der übergemeindlichen Organisation und wies auf zentrale Handlungsfelder wie Streifendienst, Verkehrskontrollen und Präventionsarbeit hin. Zusätzlich sollen regelmäßige Fortbildungen eingeführt werden, um die Fachkompetenz der Beamten weiter zu erhöhen.
Dank des Gesetzes erhalten die sieben Kommunen nicht nur finanzielle Zuschüsse, sondern auch ein rechtliches Fundament für eine langfristige Professionalisierung. Landesrätin Mair betonte, dass die vereinbarten Schritte zeitnah umgesetzt werden und die Bevölkerung von einer sichtbaren, gut ausgestatteten Ortspolizei profitieren soll. Beobachter sehen in diesem Modell ein Vorbild für andere Regionen Südtirols, wo überörtliche Kooperationen künftig zur Norm werden könnten. Ein erstes Evaluationsverfahren wird bereits für das Jahr 2027 geplant, um den Erfolg der Maßnahmen zu messen.
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