Schulentwicklung in Südtirol: Jetzt Taten statt leere Versprechen17 / 10 / 2026  |  Robert

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Schulentwicklung in Südtirol: Jetzt Taten statt leere Versprechen17 / 10 / 2026  |  Robert

Schulentwicklung in Südtirol: Jetzt Taten statt leere Versprechen<span class="hitradio-master-datum">17 / 10 / 2026  |  Robert</span>

Der abgelehnte Gesetzentwurf von Alex Ploner verdeutlicht, dass Schulen mehr Unterstützung, Ressourcen und Anerkennung benötigen

In Bozen zeigt ein kürzlich abgelehnter Gesetzentwurf, dass die strukturelle Stärkung der Schulentwicklung in Südtirol noch immer auf politischem Tauziehen beruht. Das Team K, vertreten durch Alex Ploner, kritisierte, dass Lehrpersonen, die neben dem Unterricht die Schulentwicklung koordinieren, bislang weder die notwendige Anerkennung noch ausreichende Rahmenbedingungen erhalten.

Ploner hatte bereits im Februar einen Antrag gestellt, der die Professionalisierung der Schulentwicklungsakteure und eine angemessene Vergütung vorsah. Trotz wiederholter Zusagen, den Antrag zugunsten laufender Vertragsverhandlungen zu vertagen, blieb jede konkrete Lösung aus. Landesrat Philipp Achammer hatte den Vorgang mehrfach verschoben, während die Schulen auf klare Verbesserungen warteten.

Schließlich brachte Ploner den Gesetzentwurf zur Abstimmung – und die politische Mehrheit, einschließlich der SVP, lehnte ihn ab. Die Ablehnung verdeutlicht, dass Diskussionen und Analysen allein keine Schulreformen bewirken. Ohne finanzielle Mittel, Zeit und echte Wertschätzung bleiben innovative Konzepte reine Lippenbekenntnisse.

Für die Zukunft der süditrolischen Schulen bedeutet das: Entscheidungsträger müssen jetzt handeln, Ressourcen bereitstellen und die Verantwortungsträger an den Schulen sichtbar unterstützen, damit die angekündigte ‚Schule der Zukunft‘ nicht länger ein ferner Traum bleibt.

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