Bayerische Kaminkehrer lernen Handwerk in Südtirol im Rahmen von Erasmus+04 / 11 / 2026 | Robert
Sieben Auszubildende aus Bayern verbringen zwei Wochen bei Südtiroler Kaminkehrbetrieben, knüpfen Kontakte und sammeln Praxiswissen.
In Bozen treffen sich sieben junge Kaminkehrer‑Azubis aus Bayern mit ihren süditrolischen Gastgebern. Nach einem verpflichtenden Arbeitssicherheitskurs begrüßen Obmann Christian Resch und lvh‑Vizepräsident Hannes Mussak die Gruppe bei einem traditionellen Weißwurst‑Frühstück. In lockerer Atmosphäre tauschen die Auszubildenden erste Eindrücke aus, lernen die lokalen Gepflogenheiten kennen und erhalten einen Überblick über das bevorstehende Praktikum im Rahmen des Erasmus+‑Programms.
Während der zweiwöchigen Einsatzzeit arbeiten die Bayern in mehreren Mitgliedsbetrieben und begleiten erfahrene Kaminkehrer bei Inspektionen, Reinigung und Wartung von Schornsteinen. Sie erleben unterschiedliche betriebliche Abläufe, von der Planung bis zur Kundenkommunikation, und erhalten Einblicke in die Organisation des Handwerks in Südtirol. Der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus einem anderen betrieblichen Umfeld fördert den Transfer neuer Ideen und moderner Arbeitsweisen.
Am Ende des Aufenthalts nehmen die jungen Fachkräfte nicht nur praktische Erfahrungen, sondern auch ein erweitertes berufliches Netzwerk mit nach Hause. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Ausbildungsbetrieben in Bayern umgesetzt werden und langfristig die Qualität des Kaminkehrerhandwerks stärken. Wie Hannes Mussak betont, eröffnet solche internationale Mobilität neue Perspektiven und prägt die nächste Generation von Kaminkehrern nachhaltig.
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