Aufstand der Bäume in Bozen: Bürger fordern Waldschutz07 / 11 / 2026  |  Robert

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Aufstand der Bäume in Bozen: Bürger fordern Waldschutz07 / 11 / 2026  |  Robert

Aufstand der Bäume in Bozen: Bürger fordern Waldschutz<span class="hitradio-master-datum">07 / 11 / 2026  |  Robert</span>

Am 14. November protestieren Südtiroler gegen Waldrodungen, fordern mehr Stadtbäume und Klimaschutz im Tal für die Zukunft unserer Gemeinschaft.

Am Samstag, dem 14. November, versammelten sich rund fünfhundert Menschen im Bahnhofspark von Bozen, um das Manifest „Aufstand der Bäume“ zu verkünden. Das Bündnis aus Klima‑ und Umweltschutzorganisationen lud alle Bürger ein, ein Zeichen gegen die fortschreitende Waldzerstörung zu setzen. Mit Transparenten, Reden und einer gemeinsamen Kundgebung wollten die Teilnehmer deutlich machen, dass die Natur in Südtirol nicht länger den Interessen einzelner Wirtschaftsprojekte geopfert werden darf.

Die Klimakrise macht die Bedeutung der Wälder in den alpinen Tälern immer offensichtlicher. Sie speichern Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt, schützen vor Erosion und bieten Lebensraum für unzählige Arten. Trotzdem plant die Landesregierung, mit 36 Millionen Euro öffentliche Mittel für sechs Speicherbecken zwischen Kaltern und Tramin bereitzustellen – ein Vorhaben, das rund 15 Hektar wertvollen Buchenwald roden soll. Ähnliche Eingriffe gab es bereits in Cortina, wo ein Lärchenwald für die olympische Bobbahn gefällt wurde, und im Martelltal, wo ein Hotelprojekt sechs Hektar Nationalparkfläche gefährdet.

Der Protest richtet sich nicht gegen eine nachhaltige Waldwirtschaft; Holz bleibt ein zentraler Rohstoff für klimafreundliches Bauen. Vielmehr fordern die Demonstranten den Erhalt ganzer Ökosysteme und den Ausbau von Stadt‑ und Dorf‑Bepflanzungen. Bäume können die immer heißer werdenden Sommer abmildern, besonders für Kinder, Senioren und chronisch Kranke. Der Sommer 2026 hat gezeigt, dass rasche Anpassungen nötig sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

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