Riggertal-Schleife: Baufortschritt über 50 Prozent – Südtirols neue Bahnverbindung01 / 10 / 2026 | Robert
Mit mehr als der Hälfte fertiggestellt, verbinden Tunnel, Brücke und Gleisanlagen die Pustertal‑ und Brennerbahn für schnellere Mobilität.
Am 30. September 2026 besichtigten Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Vertreter der italienischen Schienennetzbetreiber RFI, der STA sowie Bürgermeister mehrerer betroffener Gemeinden die Riggertal‑Schleife in Natz‑Schabs. Bei dem Lokalaugenschein wurde deutlich, dass die Bauarbeiten bereits zu mehr als 50 % abgeschlossen sind. Die Besucher prüften die bereits fertiggestellten Abschnitte, darunter die Wiederinbetriebnahme der Pustertalbahn und die Sanierung der betroffenen Staatsstraße, und diskutierten die nächsten Meilensteine des Projekts.
Das Projekt umfasst fast vier Kilometer neue Strecke, davon mehrere Tunnel, die Unterquerung der Brennerautobahn und die geplante Eisenbahnbrücke über den Eisack. Der Großkran für den Brückeneinbau soll in den kommenden Monaten aufgestellt werden, während ein großer Teil des Tunnels bereits ausgebrochen ist. Durch enge Koordination von Bahn, Straße und Autobahn wird versucht, Beeinträchtigungen der bestehenden Infrastruktur minimal zu halten.
Laut RFI‑Sprecher Giuseppe Romeo soll bis November die Verlegung eines Abschnitts der Brennerautobahn abgeschlossen sein, gefolgt vom endgültigen Anschluss der neuen Strecke an das Schienennetz. Für Südtirol bedeutet die Riggertal‑Schleife nicht nur schnellere Verbindungen zwischen Pustertal, Brixen und Bozen, sondern auch eine Stärkung des gesamten regionalen Verkehrsnetzes. Das Projekt gilt als zentrales Element der zukünftigen Mobilitätsstrategie und verspricht langfristig mehr Komfort und Umweltvorteile für Reisende.
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