Die Landesregierung beschäftigt sich mit dem geplanten Chancenhaus in Meran.28 / 08 / 2024

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Die Landesregierung beschäftigt sich mit dem geplanten Chancenhaus in Meran.28 / 08 / 2024

In Meran soll Südtirols erstes Chancenhaus mit Übergangswohnungen realisiert werden. An der Umsetzung dieses Projekts arbeiten das Land, die Bezirksgemeinschaft und die Stadt Meran gemeinsam. Das Chancenhaus soll als Übergangsunterkunft dienen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen, indem es ihnen nicht nur Wohnraum, sondern auch soziale Begleitung und Beratung bietet.

In der Gemeinde Meran soll ein Chancenhaus entstehen, das jungen Erwachsenen in unsicheren Wohnsituationen sowie Eltern oder Alleinerziehenden mit Kindern in Notsituationen eine Unterkunft bietet. Das Land und die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt setzen ein Konzept um, das bereits zuvor erarbeitet wurde und auf den Säulen Wohnen und (Re-)Integration in die Arbeitswelt sowie ins gesellschaftliche Leben basiert. Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, die das Thema heute (27. August) in der Landesregierung vorstellte, betont, dass das Chancenhaus Menschen in schwierigen Lebenslagen dabei unterstützen soll, wieder Halt zu finden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das Chancenhaus könnte in der Villa Katarina in Meran/Obermais realisiert werden, einem im Landesbesitz befindlichen Gebäude, das seit Jahren leer steht und für das Projekt umgebaut werden müsste. Die Kosten für den Umbau werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Ursprünglich war geplant, das Gebäude vom Russischen Zentrum Borodina mit Unterstützung der Stadt Moskau umbauen und nutzen zu lassen, aber dieses Vorhaben wurde aufgrund des Ukraine-Krieges gestoppt.

Nach dem Umbau soll das Chancenhaus Platz für 20 bis 45 Menschen bieten. Neben der Wohnmöglichkeit wird es auch eine Begleitung in den Bereichen berufliche und sprachliche Bildung geben, die in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden und pädagogischen Fachkräften erfolgen soll. Landesrätin Pamer bezeichnet das Chancenhaus als innovatives Integrationsprojekt, das Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. In der Regierungssitzung wurde beschlossen, dass sich Soziallandesrätin Pamer und Vermögenslandesrat Christian Bianchi mit der Meraner Stadtregierung zu weiteren Gesprächen treffen werden.

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