Vereinfachung Dekret 202630 / 01 / 2026

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Vereinfachung Dekret 202630 / 01 / 2026

Vereinfachung     Dekret 2026<span class="hitradio-master-datum">30 / 01 / 2026</span>
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Im Dekret „Semplificazioni 2026” wurde den Studierenden besondere Aufmerksamkeit geschenkt, indem die Verfahren zur Anerkennung von Stipendien und zur Änderung der Nutzung von Unterkünften vereinfacht wurden. Ziel ist es, das Wohnungsangebot zu erhöhen und die Mieten zu senken.

Neuerungen für den ISEE: Die Ausstellung wird verbessert, indem die Datenbanken von INPS und der Steuerbehörde zusammenarbeiten. Ziel ist es, Unstimmigkeiten zu reduzieren und die Ausstellung des Dokuments schneller zu machen, indem die vorausgefüllte DSU (Dichiarazione Sostitutiva Unica) benutzerfreundlicher wird. Dadurch sollen die Nutzer nicht ständig Daten angeben müssen, die bereits in den Datenbanken vorhanden sind.

Was ändert sich für CIE, POS, Wahlausweis und ISEE? Das neue Vereinfachungsdekret 2026 zielt darauf ab, Bürokratie und Kosten zu reduzieren. Der Ministerrat hat Maßnahmen beschlossen, die den Alltag der Italiener verbessern. Wichtige Änderungen sind der ISEE, die Abschaffung der Aufbewahrungspflicht für POS-Belege und die unbefristete Gültigkeit der CIE, die bedeutende Auswirkungen auf Unternehmen und Bürger haben werden.

Das Dekret „Vereinfachungen 2026” trägt den Titel „Weitere dringende Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Plans für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) und der Kohäsionspolitik” und umfasst Maßnahmen, die das Leben der Italiener erleichtern. Es enthält 13 Artikel zur Überarbeitung von Verwaltungsauflagen für Bürger, Familien und Unternehmen. Schwerpunkte sind Digitalisierung, verkürzte Verfahrensfristen und die Interoperabilität öffentlicher Datenbanken. Der Grundsatz, dass Bürger und Unternehmen keine bereits vorhandenen Daten erneut bereitstellen müssen, wird bekräftigt.

Hier finden Sie die Neuerungen des Vereinfachungsdekrets 2026 für CIE, ISEE, POS, Behinderung, Wahlausweis, Zertifizierung und Unternehmen.
Die erste Neuerung betrifft den elektronischen Personalausweis: Bürger über 70 Jahre haben eine unbegrenzte Gültigkeit. Diese beginnt bei der ersten Verlängerung nach dem 70. Lebensjahr. Ein Bürger, der mit 67 Jahren seinen Ausweis verlängert hat und nun mit 77 Jahren eine weitere Verlängerung benötigt, muss zwar verlängern, aber danach nicht mehr.

Die zweite Vereinfachung betrifft den digitalen Wahlausweis, der von den Bürgern online beantragt werden kann. Durch die Stärkung des ANPR (Anagrafe Nazionale Popolazione Residente, nationales Melderegister) wird ein Online-Dienst zur Abfrage von Wahldaten eingerichtet.

Das Vereinfachungsdekret erweitert die Kostenfreiheit und die sofortige Ausstellung über das ANPR auch auf historische Bescheinigungen und solche, für deren Verwendung zuvor eine Steuermarke erforderlich war, sofern die Digitalisierung des Verfahrens eine Befreiung ermöglicht.

Das System der Vollmachten für den Zugang zu Online-Diensten (wie INPS oder ANPR) wird vereinfacht. Bürger können einen Familienangehörigen oder Lebenspartner mit der Verwaltung ihrer digitalen Dienste direkt über die IO-App oder die institutionellen Portale beauftragen, wodurch die Notwendigkeit entfällt, sich persönlich zu den Ämtern zu begeben, um Vollmachten in Papierform zu beglaubigen.
Wichtige Vereinfachungen gibt es auch für diejenigen, die im Ausland leben oder konsularische Dienste in Anspruch nehmen müssen: Das Dekret sieht die Interoperabilität zwischen dem Register der im Ausland lebenden Italiener (AIRE) und den Systemen zur Ausstellung von Ausweisdokumenten vor, wodurch die Wartezeiten für den Austausch von Papierdokumenten zwischen verschiedenen Ämtern entfallen.

Wichtige Neuerungen sind zum Schutz von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen vorgesehen. Für Erstere ist die Aktivierung der vom INPS verwalteten Einheitlichen Plattform vorgesehen, die die Festlegung eines individuellen „Lebensprojekts” ermöglicht. Es werden Subsidiaritätsmechanismen eingeführt, die administrative Blockaden verhindern und den Bürgern eine schnelle und zuverlässige Antwort garantieren. Dies soll eine Kontinuität der Leistungen ohne übermäßige Belastungen und Auflagen für die Bürger gewährleisten.

Für Patienten mit chronischen oder seltenen Erkrankungen wird die Höchstgrenze für die Anzahl der mit einem einzigen Rezept verschreibbaren Packungen von derzeit 3 auf maximal 6 Packungen pro Rezept erhöht. Darüber hinaus wird die Gültigkeitsdauer des ärztlichen Rezepts für die Verschreibung von Therapien auf bis zu 12 Monate verlängert, sodass der Patient die Medikamente je nach Bedarf in Teilbeträgen in der Apotheke abholen kann, ohne für jede Verlängerung erneut zum Arzt gehen zu müssen.
Die elektronische Gesundheitsakte wird automatisch mit den patientenbezogenen Daten gespeist, sodass keine Papierbescheinigungen mehr erforderlich sind, um Leistungen in Anspruch zu nehmen, darunter auch die häusliche Pflege.

Vereinfachungen 2026 für Unternehmen: POS und staatliche Beihilfen
Für Unternehmen, insbesondere Handwerker und Händler, besteht die wichtigste Neuerung darin, dass die Verpflichtung zur Aufbewahrung von POS-Belegen für Zahlungen an die öffentliche Verwaltung über elektronische Kanäle (wie das pagoPA-System) in Papierform für einen Zeitraum von 10 Jahren entfällt. Die Verwaltung ist verpflichtet, die erfolgte Zahlung anhand ihrer eigenen Datenströme oder denen der nationalen Plattform zu überprüfen, ohne vom Bürger die Vorlage der Quittung verlangen zu können, auch nicht zu Steuer- und Abzugszwecken.

Das Dekret sieht auch eine Verringerung des Verwaltungsaufwands für kleine Unternehmen vor und vereinfacht die Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten im Zusammenhang mit staatlichen Beihilfen, sofern die Informationen bereits im Nationalen Beihilfenregister (RNA) enthalten sind.

Darüber hinaus wird die Bescheinigung von Investitionen für Steuergutschriften im Rahmen von Transizione 4.0 vereinfacht.

Recht auf Bildung

Im Dekret „Semplificazioni 2026” wurde den Studierenden besondere Aufmerksamkeit geschenkt, indem die Verfahren zur Anerkennung von Stipendien und zur Änderung der Nutzung von Studierendenunterkünften vereinfacht wurden. Ziel ist es, das Wohnungsangebot zu erhöhen und die Mieten zu senken.

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