Allgemeinmedizin: Land unterbreitet Vorschlag für neuen Landeszusatzvertrag11 / 03 / 2026
Bei den Verhandlungen mit den Hausärzten liegt ein neues Maßnahmenpaket vor. Für die Aufwertung der wohnortnahen Versorgung stellt das Land bis 2028 jährlich sieben Millionen Euro bereit.

Die Verhandlungen zum Landeszusatzvertrag für die Allgemeinmedizin in Südtirol werden fortgesetzt. Am 10. März hat das Land den Sozialpartnern am Verhandlungstisch einen umfassenden Vorschlag unterbreitet. Seit der Wiederaufnahme der Gespräche im Juni 2025 handelt es sich dabei um den insgesamt 14. unterschriftsreifen Vertragsentwurf.
Das vorgelegte Maßnahmenpaket umfasst eine Reihe von Neuerungen, die eine bessere und einheitlichere hausärztliche Betreuung für alle Bürgerinnen und Bürger zum Ziel haben. Gleichzeitig soll der Bereich der Allgemeinmedizin strukturell aufgewertet und die wohnortnahe Versorgung insgesamt gestärkt werden.
Für die Verhandlungen mit den derzeit 310 Allgemeinmedizinern in Südtirol hat die Landesregierung finanzielle Mittel in Höhe von jährlich sieben Millionen Euro für den Zeitraum von 2026 bis 2028 freigegeben. Ressortdirektor Michael Mayr erklärte dazu, dass die bereitgestellte Summe eine erhebliche Investition in die wohnortnahe Gesundheitsversorgung des Landes darstelle.
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