Bozen: Planung für neuen Virgl-Tunnel beginnt25 / 04 / 2026
Landesregierung gibt grünes Licht für die technische Machbarkeitsstudie – Entlastung der Brennerstraße und Verbesserung der Mobilität im Bozner Süden angestrebt.
Die Südtiroler Landesregierung hat den Startschuss für die Planungsphase eines neuen Straßentunnels am Virgl in Bozen gegeben. Mit der Genehmigung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie wird ein zentrales Infrastrukturprojekt eingeleitet, das darauf abzielt, den chronisch überlasteten Bozner Talkessel verkehrstechnisch zu entlasten und die Anbindung an das Stadtzentrum sowie an das Unterland zu optimieren.
Der geplante Virgl-Tunnel soll parallel zur bestehenden Trasse verlaufen und eine direkte Verbindung zwischen der Brennerstraße (SS 12) im Bereich des Virgl-Fußes und der Einmündung in die bestehenden Tunnelstrukturen der Stadtumfahrung herstellen. Ziel ist es, den Durchzugsverkehr aus dem Stadtzentrum herauszufiltern und gleichzeitig die Sicherheit auf diesem exponierten Teilstück, das häufig von Steinschlag und Staus betroffen ist, zu erhöhen. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betonte, dass dieses Projekt ein entscheidender Baustein für das Gesamtkonzept der „Mobilität der Zukunft“ in der Landeshauptstadt sei.
In der nun beginnenden Planungsphase werden verschiedene Trassenvarianten geprüft sowie geologische und umweltrelevante Untersuchungen durchgeführt. Erst nach Abschluss dieser detaillierten Machbarkeitsstudie, die für das Jahr 2027 erwartet wird, können konkrete Aussagen zu den Gesamtkosten und dem zeitlichen Rahmen für den Baubeginn getroffen werden. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Gemeinde Bozen entwickelt, um eine optimale Integration in das städtische Verkehrsnetz und das geplante Projekt „Areal Bozen“ zu gewährleisten.
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